Transition

2011–ongoing
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Die Fotografien zeigen Tulpenblüten in unterschiedlichen Stufen ihrer Veränderungen. Die Motivwahl folgt der Erkenntnis, dass Tulpen die kulturellen Eingriffe des Menschen in die Pflanzenwelt unbemerkt und zugleich deutlich repräsentieren. Damit sind sie auch als Vorbild für künstlerische Umformungen anzusehen.

Vorgestellt wird eine Transformation, die das fotografierte Motiv in abstrakte Strukturen überführt. Diese ergeben sich aus den Veränderungsprozessen der Blüten selbst, ergänzt durch Eingriffe mittels Lichtführung und digitaler Nachbearbeitung. Hochglanz der Abzüge unterstreicht die Lichteffekte und deren modulierende Wirkung. Die entstandene Bildreihe kann in unterschiedlichen Formaten ausgestellt werden: Ein Großformat (50 x70cm), eine Viererkombination (4xDIN A4) und zwei einzelne Bilder im DIN A 4 Format. Ziel ist es, die beabsichtigte Rhythmisierung der Bildstrukturen zu steigern. Hinzu käme eine in einem Quer-und Längsformat zu einem Bild zusammengestellte Sequenz weiterer Motive der Blütenchoreografie. Der damit ermöglichte filmische Effekt spielt darauf an, dass sich eine an Varianten reiche, bewegte Weiterführung denken lässt, eine Permutation ins Unendliche.